
Stabilität beginnt unten.
Der Pferdestand entwickelt Standfestigkeit, Körperausrichtung und die Fähigkeit, auch unter Belastung möglichst entspannt zu bleiben.
Verwurzelt und dennoch beweglich.
In der Mitte bleiben.
Das Gewicht verteilt sich gleichmässig auf beide Füsse. Schultern und Oberkörper können sich aufrichten, während unnötige Spannung nach und nach abnimmt.
Stabilität ohne Starrheit.
Beine, Becken und Rumpf verbinden sich zu einer funktionalen Einheit. So lassen sich Gewicht, Schritte und Wendungen kontrollierter einsetzen.
Ruhig weiteratmen.
Der Körper arbeitet, während die Atmung ruhig bleibt. Dadurch werden nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern auch Geduld, Konzentration und Präsenz geschult.
Das Becken wird nicht gewaltsam eingezogen. Die Ausrichtung bleibt leicht und ohne Pressen. Ein guter Stand entsteht nicht durch Festhalten, sondern durch sorgfältiges Wahrnehmen und regelmässiges Üben.
In der chinesischen Übungstradition wird der stabile Stand mit Verwurzelung, innerer Kraft und einer ruhigen Körpermitte verbunden. Diese Sicht ergänzt die körperlichen Trainingsaspekte.
Der Pferdestand lehrt nicht, starr zu werden.
Er lehrt, stabil zu sein und dennoch beweglich zu bleiben.
