Mein Weg
Wing Chun begleitet mich
seit den 1980er-Jahren.
Über viele Jahre durfte ich von erfahrenen Lehrern lernen und daraus mein eigenes Verständnis dieser Kampfkunst entwickeln.
Präzision. Einfachheit. Sorgfältiges Üben.
Ein besonderer Einfluss ist die Linie von Sifu Lo Man Kam, dem Neffen von Grossmeister Yip Man. Sie erinnert mich bis heute daran, dass es im Wing Chun nicht um möglichst viel geht, sondern darum, das Wesentliche immer feiner zu verstehen.
Der Mensch im Mittelpunkt.
Mit den Jahren wurde für mich neben der Bewegung auch das Verständnis des Menschen wichtig. Mein Weg führte mich deshalb zur buddhistischen Psychologie und zum Mind Coaching. Beides fliesst heute in meinen Unterricht ein – nicht als Theorie, sondern in der Art, wie ich Menschen begegne.
Erkennen, was jetzt wichtig ist.
Ein guter Lehrer muss nicht möglichst viel zeigen. Er sollte erkennen, was im richtigen Moment wichtig ist – und was noch warten darf. Wing Chun bedeutet für mich, mit jeder Übung und jeder Begegnung ein Stück klarer zu werden.
Was ich über viele Jahre gelernt habe, möchte ich nicht einfach weitergeben. Ich möchte Menschen dabei helfen, es selbst zu entdecken.
Tony Nicotéra

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